
Am Samstag, 21. Juni, begleitete Klemens seine Athletin Neele Dunker zu den Westfälischen Meisterschaften III nach Lage. Neele hatte sich mit ihrer Saisonbestleitung von 4,83 m für den Weitsprungwettbewerb der W14 qualifiziert, mit der sie in dieser Disziplin und Altersklasse zu den besten 15 Athletinnen Westfalens zählt. Aufgrund von Trainingsdefiziten konnte sie ihr Potenzial an diesem Tag nicht voll ausschöpfen und musste sich am Ende mit 4,55 Metern und dem Rang vierzehn zufrieden geben. Die Möglichkeit, in einem gut gefüllten Stadion, gemeinsam mit vielen Athletinnen und Athleten Wettkampferfahrung unter Meisterschaftsbedingungen zu sammeln war die Anreise auf jeden Fall wert.


Nachdem er sich die Wettkampfstätte tags zuvor schon einmal ansehen konnte, startete Klemens Waldikowski am Sonntag dann selbst. Als Teilnehmer der FLVW Masters ging er im Carl-Heinz-Reiche Stadion auf die Laufbahn um sich der Konkurrenz beim 800 Meter Lauf der M60 - M90 zu stellen. In einem stark besetzten Feld, in dem etliche Bestleistungen und DM-Normen erreicht werden konnten, lief es für ihn auf den ersten vierhundert Metern nach Plan. In der zweiten Runde musste er sein Tempo dann doch etwas drosseln, so dass er sein Meldeergebnis nicht ganz erreichte. Mit 3:52,41 Minuten erzielte er den Bronzerang der M60.
Hans-Jürgen Zänger stellte sich im Diskuswurf der M60 der westfälischen Konkurrenz. Mit seiner Tagesweite von 34,12 Metern erzielte er ebenfalls den Bronzerang. Mit seiner Wurfleistung erreichte er das zweitbeste Ergebnis dieser Wettkampfsaison.
Thomas Wehner hatte für drei Disziplinen gemeldet und zeigte beeindruckend, dass mit ihm zu rechnen ist. Im Kugelstoß gelang ihm gleich im ersten Versuch eine Weite, an die seine Mitbewerber der M55 im Verlauf des Wettkampfes nicht herankommen sollten. So freute er sich nach dem gelungenen Einstand mit 11,07 Metern nicht nur über eine Saisonbestleistung jenseits der 11-Meter-Marke sondern auch über den Westfalenmeistertitel in dieser Disziplin.
Weiter ging es für ihn mit dem Speerwerfen. Hier konnte er umsetzen, was sich bei den Münsterlandmeisterschaften bereits angedeutet hatte. Mit dem 700-Gramm-Speer der Seniorenklasse gelangen ihm Weiten jenseits der 40-Meter-Marke. Er übertraf an diesem Tag mehrfach seine bisherige Saisonbestleitung von 39,31 Metern und setzte sich mit 41,37 Metern an die Spitze der M55-Konkurrenz. Somit war ihm auch der Titel im Speerwurf sicher.
Einen guten dritten Platz erzielte Thomas schließlich noch beim Diskuswurf. Mit 29,78 Metern erzielte er mit dem 1,5 kg schweren Wurfgerät eine neue Saisonbestleistung und präsentierte sich insgesamt in Bestform.
Herzlichen Glückwunsch!